Plot

Es war ein sonnenklarer Abend bis Wind aufkam, sich der Himmel verfinsterte. Wolken zogen auf aus dem Nichts, verdunkelten den Himmel, färbten den vom Sonnenuntergang zart rosanen Himmel innerhalb weniger Augenblicke in das Finstere schwarz der Nacht, so dunkel waren die Wolken. Und mit ihnen kam jenes seltsame Gefühl das sie wie schwarzer Schatten um die Schultern legte, jeden Atemzug schwer werden lies. Die Blitze waren gleißend Hell, blendeten in den Augen, der Donner so laut dass das Trommelfelle schmerzte, dicht gefolgt, einer auf den anderen. Dann kam der Regen. Ein jeder Tropfen wie eine kleine Flut. Kleine Bäche wurden zu Flüssen die alles mit sich rissen, was ihnen in die Quere kam. Die Wasseradern der Insel wurden zu Fluten, die statt Leben den Tod mit sich brachten, als sie über die Ufer traten. Der Sumpf verwandelte sich sich in ein Meer aus schwarzem Morast, der Wald und das Dorf in einem See, in dem der Wind die Wellen meterhoch aufpeitschte und die Häuser wie kleine Nussschalen wirken lies. Die Götter schienen die Insel ertrinken lassen zu wollen, die Kinder weinten als die Wassermassen über die Schwellen der Häuser traten, die Erwachsenen fürchteten, es würde keinen Morgen mehr für sie geben. Und doch, so plötzlich wie der Sturm aufgezogen war, verschwand er wieder, nahm das seltsame Gefühl mit sich, nahm die Wolken mit sich, die Blitze, den Regen doch das Wasser blieb, der Boden konnte die schiere Unmenge nicht mehr aufnehmen. 
Gerade als die Bewohner aufatmen wollten, ertönte erneut ein grauenvolles Grollen, wie eine Antwort auf den Sturm. Die Lava im Vulkan brodelte, die Schlote spukten dunkle Wolken aus die sich an jene klammerte wie schwarze Fahnen. Ein Beben ging über die ganze Insel, das die Töpfe auf den Herden, den Ton in den Schränken zum klirren brachte.  Der Geruch von Feuer und Asche mischte sich in die Luft der Insel und die Bewohner wussten, düstere Zeiten hatten für sie begonnen, dunkle Mächte waren herausgefordert worden und hatten geantwortet... antworteten noch immer, denn die Beben verklangen nicht, das Grollen zog sich auch noch Tage später immer wieder durch die Insel, jeder sollte es Hören und Spüren.