Die Insel

Vorgeschichte:

Man erzählt sich, seit vielen, vielen Jahren Moray ist eine düstere Insel, von der kaum jemand zurückkehrte der hinreiste, um zu erforschen, was an den düsteren Legenden dran ist.
Des Nachts so heißt es, hört man wölfisches Geheule und bösartiges Knurren nahe der Berge. Ein dunkler und furchteinflößender Sumpf durchzieht das Land, niemand weiß genau, wie viele Kreaturen sich da rumtreiben. Doch wer dort alleine hineinläuft, bräuchte nicht erwarten wieder hinaus zu kommen.. der riesige Wald der sich um das kleine Dorf zieht ist düster, doch an manchen bestimmten Stellen auch prachtvoll wie der schönste Frühling.
Man erzählt sich auch, der heiße rote Berg würde immer wieder wütend brodeln... und doch soll es genauso kalte und tödliche Berge geben, die mit Schnee bedeckt sind.

Immer wieder erschütterten Vulkanausbrüche das jetzige Land und haben es geprägt, früher mal war es eine Insel, bevölkert und beherrscht von wolfartigen Wesen, wenige Menschen nannten sie in ihren Geschichten Lykaner. Doch durch die widrigen Umstände der Insel und der Naturgewalten wurden sie fast vollständig von der Insel vertrieben. Nur vereinzelt kann man sie hier und da noch heulen hören.

Doch nicht nur an der Oberfläche ist es nicht für jedermann sicher, die tiefen Weiten der Berge sind fast unmöglich zu erforschen und bisher traute sich auch noch niemand wirklich tief hinein. Es gehen weitere viele Geschichten über den dunklen Berg herum. "Schrecken der Nacht" werden sie von einigen Dorfbewohnern genannt, doch gesehen hat man sie nie, die ganz alten Dorfbewohner berichteten nur von leuchtenden, furchterregenden, roten Augen. Doch Dorfbewohner gibt es einige.. die Alteingesessenen werden auch bis zum Tod nicht weggehen.

Auch von vielen anderen komischen Wesen redete man.. Spitzohrige, oft hellhaarige Wesen die im Wald herumirren und oftmals schöne Lieder singen. Und die oftmals in Begleitung merkwürdig ganz kleiner geflügelter Wesen waren.
Ebenfalls von dunklen oft gehörnten Wesen die man hier und da im Sumpf sehen konnte..
Jeder der sich auf Moray freiwillig begibt muss damit rechnen nie wieder zu kehren...
Doch was macht das Land so besonders das einige Menschen einfach nicht gehen wollten?... Und wie konnten sie solange überleben?
Diese Frage stellten sich viele...



Die jetzige Geschichte:

Eines Tages landete hier ein Schiff mit 4 "Freunden".. mehr oder weniger. Doch sie waren alle irgendwie miteinander vertraut, verbunden... es war mystisch. Zwei Männer, ein Wesen, das einem Drachen ähneln könnte und eine blonde Frau.
Sie hatten keine Furcht, so bemerkten die überbliebenden Dorfbewohner.
Das Land hat sich von den Vulkanausbrüchen erholt und der Sumpf sowie die Wälder und Gräser gedeihten wieder prachtvoll.
Trotzdem war Vieles zerstört und musste aufgebaut werden.. Irgendwie fassten diese Vier zu vielen restlichen Überlebenden Bewohnern schnell Vertrauen und bauten diese Insel wieder an den Stellen auf wo es wichtig war..
Das Dorf.. einige Stellen in dem prachtvollen Teil des Waldes, und hier und da noch was.
Als alles soweit aufgebaut war verliefen sich ihre Wege. Und doch konnte man sie oft alle wiederfinden bei einem gemeinsamen zusammenkommen in der Taverne.
Den weißhaarigen Mann sah man öfters wie er den Menschen bei Krankheiten oder Wunden mit seiner Kräuterkunst half, und die blonde Frau wurde Baronin des Landes und unterstützte die Menschen mit allem was in ihrer Macht stand.
Doch für die Baronin hatte das Schicksal wohl andere Pläne, so das sie die Insel aus nur ihr bekannten Gründen wieder verlassen hat...

Doch es gingen viele düstere Gerüchte über diese drei rum.. welche Geheimnisse verbergen sie? Und dann kommen nach und nach auch noch Freunde oder bekannte Gesichter von ihnen hier an. Doch sobald jemand Neues strandete wurde die Gerüchte um den Neuankömmling verbreitet und die drei auch schnell vergessen in den Erzählungen...jeder der Moray betritt ist eine merkwürdige Gestalt für die Alteingessenen.. denn früher flüchteten alle und heute kommen sie. Doch irgendwann nahmen die Gerüchte ab denn das Land erwachte zu neuem Leben.